Die Kultur, von Verstorbenen Abschied zu nehmen, wird in unserer Gesellschaft zunehmend aus dem Alltag verdrängt. Während die Verabschiedung des Toten von der Aufbahrung im Haus zunächst in das Aufbahren in Totenkapellen übergegangen ist, erfolgt das Sterben heute weitgehend anonymisiert. Zeitzeugen, die an die vergangene Kultur erinnern, sind häufig aus den Dorf- und Stadtbildern verschwunden.
Vor dem Bau der Totenkapelle in Buochs haben sich die Architekten Patrik Seiler und Søren Linhart (mit Büros in Luzern und Sarnen) mit der Typologie und den gesellschaftlichen Hintergründen dieses Gebäudetyps intensiv auseinandergesetzt. Die Annäherung an das Thema und das konkrete Gebäude erfolgte auf bauhistorischer, kulturhistorischer und kultureller Ebene. Die Beschreibung der Kapelle ist in diesen Kontext eingewoben und wird ergänzt um einen Bildessay und einer literarischen Annäherung an das Sterben und Abschiednehmen.
Herausgegeben von: Andrea Wiegelmann
Textbeiträge:
Michael Fehr, Schriftsteller
Gerold Kunz, Architekt und Denkmalpfleger
Hubertus Adam, Architekturhistoriker und Publizist
Christoph Wieser, Architekturtheoretiker und -kritiker
Lorenz Olivier Schmid, Künstler
Fotoessays von: Alicja Dobrucka, Douglas Mandry
120 Seiten, 19,5 × 27 cm
45 Abbildungen, 15 Pläne
Hardcover, fadengeheftet
CHF 54.– / EUR 49,–
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